
Das innere Kind, der leere Stuhl und das Tor zum Unbewussten
Dieses Bild habe ich nach einem alten Foto aus meiner Kindheit selbst gemalt. Es begleitet mich seit vielen Jahren und ist zum Sinnbild meiner therapeutischen Arbeit geworden.
Das Kind steht für den ursprünglichen, lebendigen Teil in uns – für unsere Bedürfnisse, unsere Freude, unsere Verletzlichkeit und unsere Sehnsucht nach Beziehung. Es erinnert daran, dass unsere frühen Erfahrungen bis heute in uns nachklingen.
Der leere Stuhl symbolisiert für mich Begegnung. Er lädt dazu ein, mit den verschiedenen Anteilen unserer Persönlichkeit, mit Erinnerungen, Gefühlen oder Menschen, die uns geprägt haben, in einen inneren Dialog zu treten. In der Gestalttherapie ist der leere Stuhl ein kraftvolles Symbol dafür, dem Ungesagten eine Stimme zu geben und dem Verdrängten einen Platz.
Die offene Tür führt in den dunklen Raum – nicht als Ausdruck von Angst, sondern als Einladung, das Unbewusste achtsam zu erkunden. Oft liegen gerade dort verborgene Ressourcen, ungelebte Möglichkeiten und Antworten, die darauf warten, entdeckt zu werden.
Ich bin überzeugt, dass Heilung dort beginnen kann, wo wir uns selbst mit Offenheit, Mitgefühl und Neugier begegnen. Psychotherapie bedeutet für mich, Menschen auf diesem Weg zu begleiten – hin zu mehr Bewusstheit, innerer Freiheit und einem authentischen Leben.
Dieses Bild ist deshalb weit mehr als ein Kunstwerk. Es ist Ausdruck meiner Haltung als Psychotherapeutin und zugleich eine Einladung, sich auf die eigene innere Reise einzulassen.
„Manche Bilder malt man nicht mit Farben allein. Sie entstehen aus der eigenen Lebensgeschichte.“

Jede Reise beginnt mit einem Gedanken.
Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Weg durch den Nebel. Die Richtung ist unklar, Vertrautes gerät aus dem Blick und die nächsten Schritte erscheinen unsicher.
Dennoch liegt in jedem Schritt die Möglichkeit, sich selbst wieder näherzukommen. Nicht, weil der Nebel sofort verschwindet, sondern weil Orientierung oft erst entsteht, wenn wir beginnen, den eigenen Weg bewusst zu gehen.
Als Psychotherapeutin der Integrativen Gestalttherapie begleite ich Sie mit Achtsamkeit, Wertschätzung und Offenheit. In einem geschützten Raum können Sie innehalten, Belastendes betrachten, neue Perspektiven entwickeln und Ihre eigenen Ressourcen wiederentdecken.
Jeder Mensch trägt die Fähigkeit zu Wachstum und Veränderung in sich. Manchmal braucht es lediglich eine einfühlsame Begleitung, damit der eigene Weg wieder sichtbar werden kann.

Was brauchen Sie, um sich zu entfalten?
Jeder Baum erzählt seine eigene Geschichte. In seinen Jahresringen spiegeln sich Zeiten des Wachstums, der Herausforderungen und der Veränderung. Jeder Ring ist Ausdruck eines gelebten Lebensabschnitts – einzigartig und wertvoll.
Auch wir Menschen tragen unsere Erfahrungen in uns. Sie prägen uns, schenken uns Stärke, hinterlassen Spuren und eröffnen neue Möglichkeiten.
Was nährt Sie? Was gibt Ihnen Halt? Sind Ihre Wurzeln tief genug, um auch stürmischen Zeiten standzuhalten? Welche Lebensbedingungen brauchen Sie, damit Sie wachsen und sich in Ihrem eigenen Tempo entfalten können?
In der Integrativen Gestalttherapie richten wir den Blick auf das Hier und Jetzt – auf das, was Sie bewegt, was Sie stärkt und was Sie daran hindert, Ihren eigenen Weg zu gehen. Gemeinsam schaffen wir Raum für Bewusstheit, neue Erfahrungen und persönliche Entwicklung.
Denn Wachstum bedeutet nicht, ein anderer Mensch zu werden. Es bedeutet, mehr und mehr zu dem Menschen zu werden, der Sie im Innersten bereits sind.